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80% der Bundesbürger haben kranke Füße
80% der Bundesbürger haben nach Angaben des Bundesinnungsverbandes Orthopädieschuhtechnik krankhaft veränderte Füße. Das reiche von ganz leichten Veränderungen bis zu schweren Deformationen, die bei einem Drittel der Betroffenen aufgetreten sind. Bereits 28 % der fünf jährigen Jungen wiesen bei Reihenuntersuchungen Fußschäden auf. Als Ursachen sind u. a. Krankheiten und schlechtes Schuhwerk festzustellen. Den Kostenträgern müsse klar gemacht werden, dass der heutige medizinische Standard im Interesse der Kranken unbedingt erhalten werden müsse und es keine Einsparungen auf Kosten der Patienten geben dürfe.


1,2 Millionen Diabetiker sind Hochrisiko-Patienten
Der Bundesinnungsverband Orthopädie-Schuhtechnik weist darauf hin, dass das Gesundheitshandwerk große Anstrengungen unternimmt, einen wesentlichen Beitrag zur Kostendämpfung bei der Abgabe und Anfertigung von Hilfsmitteln zu leisten. Es hat den Spitzenverbänden der Krankenkassen ein Konzept für die Integration der Versorgungen von diabetischen Füßen vorgelegt.

Untersuchungen belegen, dass 1,2 Mio. Diabetiker als Hochrisiko-Patienten einzustufen sind. Ein wesentlicher Bestandteil der Amputations-Prophylaxe liegt in der orthopädischen Schuhversorgung.

Dabei wird klar, dass das Gesundheitshandwerk Orthopädieschuhtechnik hier Verantwortung in einer ganz neuen Dimension übernimmt. Auch aus volkswirtschaftlicher Sicht wird die Bedeutung der orthopädieschuhtechnischen Versorgung deutlich, da die derzeit geschätzten Kosten für die Behandlung des diabetischen Fußes sich auf insgesamt
610 TEUR belaufen.

Biomechanik und Elektronik haben in das Orthopädieschuhtechniker-Handwerk längst Einzug gehalten
Vorwiegend auf Laufbändern durchgeführte Bewegungsanalysen sind heute aus dem Bereich der orthopädieschuhtechnischen Sportlerversorgung nicht mehr wegzudenken. Sie ermöglichen in erster Linie eine systematische und gründliche Analyse der Abrollvorgänge des Fußes und der Beinachsen. Die Orthopädieschuhtechniker konnten dabei auf den langjährigen Erkenntnissen und wissenschaftlichen Arbeiten der Biomechaniker aufbauen. Zu Beginn der 80iger Jahre schaffte die aufkommende Fitness- und Jogging-Bewegung enorm viele orthopädische und funktionelle Probleme, die aus statischen, aber auch vor allem dynamischen Achsfehlstellungen der Sportler herrühren. Um die Problematik optimal zu analysieren, ist es notwendig, die schnellen Bewegungsabläufe für das Auge sichtbar zu machen. Auch die wohl berühmteste Achillessehne Deutschlands von Lothar Matthäus ist in ständiger Betreuung des Gesundheitshandwerks Orthopädie-Schuhtechnik. Ohne die Hilfe qualifizierter Gesundheitshandwerker wäre wohl die Karriere mancher berühmter Sportler frühzeitig beendet worden.

 
 

 

 

 

 

 
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